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Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

„Blindes Vertrauen in seine Ausrüstung“

23 Aktive absolvierten Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrzentrum

23 Aktive, darunter auch drei junge Damen, aus Feuerwehren des südlichen Landkreises stellten sich am Dienstag im Schierlinger Feuerwehrzentrum erfolgreich der Prüfung zum Atemschutzgeräteträger. Ausgebildet wurden Kameradinnen und Kameraden aus den Feuerwehren Schierling, Unterlaichling, Eggmühl, Alteglofsheim, Moosham, und Pentling. Ausbilder waren der Kreisfachberater und KBM für Atemschutz, Rainer Stadlbauer, unterstützt von Thomas Adlhoch aus Wiesent und erfahrenen Atemschutzträgern der Schierlinger Wehr.
In zwölf Unterrichtseinheiten gehörte das Erlangen von theoretischem Wissen über die Funktion der Atmung und über das Wirken von Atemgiften ebenso dazu, wie eine 17
Einheiten umfassende praktische Ausbildung über das Vorgehen bei Brandeinsätzen, Türöffnungen und Notfallrettung. Viel Wert wurde auf den richtigen Umgang mit dem Atemschutzgerät selbst gelegt, wobei die Ausbilder stets auf das richtige und zügige Ausrüsten und bei den Übungen auf das Umsetzen der Einsatzgrundsätze achteten. Wichtig sei „ein blindes Vertrauen in seine Ausrüstung“ und dies könne man nur durch ausreichendes Training erlangen, wie Kreisbrandrat Wolfgang Scheuer betonte.

 

Belastungsübung in der Atemschutzstrecke

Dass die Tätigkeit als Atemschutzträger auch körperlich anspruchsvoll ist, erfuhren die Teilnehmer nicht nur bei dieser Ausbildung, sondern auch im Rahmen der Belastungsübung in der Atemschutzstrecke in Neutraubling. Hier musste letztlich auch eine Kameradin die Ausbildung abbrechen, alle anderen absolvierten problemlos. Bei zwei Objektübungen hatten die Teilnehmer am vergangenen Samstag die Gelegenheit, das erlernte theoretische Wissen und die Einsatzgrundsätze in die Praxis umzusetzen. Ein leerstehendes Haus, in dem reelle Einsatzbedingungen geschaffen wurden, war dafür das ideale Übungsobjekt. Wie wichtig solch ein solches Training ist, wurde am vergangenen Donnerstag klar, als die Schierlinger Atemschutzträger bei einem Brand eine schwer verletzte Person aus einer engen Kellerwohnung bergen mussten.


Vorbereiten auf neues Einsatzfahrzeug

Eingespielt wurde bei der Ausbildung auch ein Atemschutz-Notfall, das heißt ein Unfall eines Atemschutzträgers im Einsatz. Die meisten Auszubildenden stellte die Feuerwehr Unterlaichling mit acht Kräften. Die Wehr bekommt demnächst ein neues Einsatzfahrzeug, das für Atemschutzgeräteträger aufgerüstet ist. Damit hat man aktuell bereits zwölf Atemschutzgeräteträger in seinen Reihen. Am Dienstagabend fand dann die finale Theorieprüfung statt, bei der letztlich auch alle bestanden. Bei der Zeugnisübergabe erinnerte Kreisfachberater Rainer Stadlbauer daran, dass bei dem Lehrgang das Grundgerüst erlangt worden sei, aber stete Weiterbildung und Training unerlässlich seien. Dank sagte der Ausbildungsleiter der Feuerwehr Schierling für die Unterstützung bei der Ausbildung mit Personal und Material sowie den Wehren aus Eggmühl und Moosham für die Begleitung der Abschlussübung.
Kreisbrandrat Wolfgang Scheuer gratulierte zur bestandenen Prüfung und zeigte sich stolz, weitere 23 ausgebildete Atemschutzträger im Landkreis zu haben. Auch Schierlings Bürgermeister Christian Kiendl war zur Zeugnisverleihung ins Feuerwehrzentrum gekommen, er schloss sich den Gratulationen zum bestandenen Lehrgang an.
Beeindruckt zeigte er sich von der Altersstruktur der Lehrgangsteilnehmer, es sei schön zu sehen, wenn junge Leute Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Er freue ihn zudem dass das Schierlinger Feuerwehrzentrum immer mehr zum Ausbildungszentrum für die südlichen Landkreisfeuerwehren wird. Darin sah er auch eine Bestätigung für die Investition, die die Gemeinde für den Bau geleistet hat.

Bericht: Robert Beck