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Unwetterwarnung für Kreis und Stadt Regensburg :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr
 

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Techn. Rettung > Verkehrsunfall P_klemmt
Technische Hilfeleistung - groß
Zugriffe 2364
Einsatzort Details

B15 neu bei Eggmühl
Datum 07.10.2021
Alarmierungszeit 07:07 Uhr
Einsatzende 09:45 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 38 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
Mannschaftsstärke 26
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Schierling
Rettungsdienst
  • 3x RTW
  • Notarzt (NEF)
  • Christoph Regensburg
  • Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD)
  • Helfer vor Ort (HvO) Oberdeggenbach
Polizei
    Weitere Feuerwehren
    • Feuerwehr Eggmühl
    • Feuerwehr Unterlaichling
    • Feuerwehr Oberdeggenbach
    • Feuerwehr Hagelstadt
    Führungskräfte Landkreis Regensburg
    • Kreisbrandmeister Land 4/4 (Schierling)
    • KBR Land 1 Kreisbrandrat
    • KBI Land 4 (Kreisbrandinspektor Süd)
    Technische Hilfeleistung - groß

    Einsatzbericht

    Am Donnerstagmorgen wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Eggmühl, Hagelstadt und Oberdeggenbach zu einem schwerem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B15 bei Eggmühl alarmiert.

    Ein nur mit Fahrer besetzter Bus fuhr augenscheinlich ungebremst in eine Baustelle für Brücksanierungsarbeiten. Dabei stieß er zuerst mit zwei vollen Schuttcontainern zusammen, schlug dann in die gegenüberliegende Leitplanke ein und kam 50 Meter später zum Stehen. Hierbei wurde der Fahrer schwer im Bus eingeklemmt.

    Vor Ort konnte die Meldung „leerer Bus“ schnell bestätigt werden, sodass das Hauptaugenmerk auf die technische Rettung des Busfahrers gelegt werden konnte. Zur Verkehrsabsicherung wurde die Feuerwehr Laichling nachalarmiert.

    Die Front des Busses wurde bei dem Aufprall massiv eingedrückt, sodass schweres technisches Gerät von Nöten war um den Fahrer zu befreien. Um Platz zum Arbeiten zu haben, wurde zuerst die zerstörte Frontscheibe entfernt und zwei Rettungsplattformen in Stellung gebracht. Außerdem wurden Teile des Armaturenbrettes entfernt um bessere Sicht auf den Patienten zu bekommen. Alle weiteren Maßnahmen fanden dann in enger Abstimmung mit dem Notarzt statt. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandinspektor Land 4, Hausler Wilfried übernommen. Die medizinische Versorgung wurde einerseits von außen als auch aus dem inneren des Busses durchgeführt. Die hintere Tür wurde bereits im Vorfeld geöffnet.

    Mit der schweren Seilwinde unseres HLF´s wurde die Fahrzeugfront zurückgezogen, unterstützt von zwei Hydraulikzylindern. Mit einem Kettensatz und dem Rettungsspreizer wurde das Lenkrad weggezogen, mit der hydraulischen Rettungsschere weitere einbauten hinter dem Fahrersitz entfernt. So konnte der Fahrer mit einem Spineboard aus dem Bus gerettet werden. Die technischen Maßnahmen nahmen einige Zeit in Anspruch. Immer wieder mussten sich die Kräfte untereinander abstimmen und beachten das nicht eine der Maßnahmen negativ für das „Platzangebot“ des Patienten war. Bei den Rettungsarbeiten wurden wir von der Feuerwehr Hagelstadt mit Personal und technischer Ausrüstung unterstützt.

    Mit schweren Verletzungen wurde der Patient mit dem Christoph Regensburg in ein Krankenhaus geflogen.

    Während des Einsatzes kümmerte sich die Feuerwehr Eggmühl bereits um die auslaufenden Betriebsmittel.

    Bei dem Aufprall wurde auch der Dieseltank des Busses beschädigt und aufgerissen. Um ein weiterhin unkontrolliertes Auslaufen zu vermeiden wurde der Tank leergepumpt.

    Leider konnte nicht gänzlich verhindert werden, dass Betriebsmittel vornehmlich Diesel von der Brücke in die Laber gelangten. Deshalb wurde unser Ölschadensanhänger nachgefordert. Mit Ölschlingen und speziellen saugenden Vliesen wurde  von der Feuerwehr Eggmühl ein weiteres Ausbreiten verhindert. Das Landratsamt wurde ebenfalls verständigt.

    Die Einsatzstelle wurde gegen 09:00 Uhr an die Feuerwehr Eggmühl, die Polizei sowie den Straßenbaulastträger übergeben. Wir rückten wieder ein. Im Gerätehaus wurden die Gerätschaften gereinigt und Aggregate aufgetankt. Einige Schutzanzüge müssen aufgrund der Verunreinigung mit Diesel in die Reinigung, sowie entsprechend die Handschuhe.

    Lobend zu erwähnen sind die Ersthelfer, die den Busfahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich betreuten und einen perfekten Notruf absetzten.

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder