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Insgesamt 61 Jugendliche und damit nochmals deutlich mehr als im Vorjahr (37 Teilnehmer) innerhalb der Zuständigkeit von Kreisbrandmeister Wilfried Hausler unterzogen sich am Montagabend durchwegs mit Erfolg dem Bayerischen Jugendwissentest. Fünf von ihnen legten bereits die Endstufe vier ab und wurden mit Urkunden belohnt. Die Themen für diesen Test wechseln jährlich, heuer steht die Ausbildung ganz im Zeichen von „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr – Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“.

Die Vermittlung des feuerwehrtechnischen Wissens bildet einen der Schwerpunkte der Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Ziel ist es, das Interesse und die Freude der Feuerwehranwärter am Dienst in der Feuerwehr zu fördern, um dadurch eine dauerhafte Bindung zur Feuerwehr zu erreichen. Zehn der insgesamt elf Feuerwehren aus dem Bereich Markt Schierling zeigten sich bei der Prüfungsabnahme im Schierlinger Feuerwehrzentrum  mit insgesamt 14 Mädchen und 47 Jungen mit von der Partie. Wegen Terminproblemen werden noch einige Anwärter die Prüfung nachholen. Unter Anleitung ihrer jeweiligen Jugendwarte hatten sich die Anwärter entsprechend ihrer abzulegenden Leistungsstufe in ihren Heimatwehren auf die diesjährigen Themenvorgaben vorbereitet.

Von den anwesenden Jugendfeuerwehren zeigte sich der Nachwuchs der FF Schierling mit 17 Teilnehmer der FF Eggmühl mit zehn Teilnehmern und der FF Inkofen mit neun Teilnehmern besonders stark vertreten. Mit dabei waren außerdem die FF Wahlsdorf/Birnbach (sieben Teilnehmer), FF Unterlaichling  (sechs Teilnehmer), FF Pinkofen und FF Zaitzkofen (jeweils vier Teilnehmer), FF Mannsdorf (zwei Teilnehmer) sowie die FF Allersdorf und FF Buchhausen mit jeweils einem Teilnehmer.

Neben dem theoretischen Prüfungsteil mit Testfragebögen waren, je nach abzulegender Stufe, auch eine oder zwei praktische Übungsaufgaben zu erfüllen. Dieser beinhaltete die Zuordnung von persönlicher Schutzausrüstung für Feuerwehranwärter. Der Sprecher der Jugendwarte in den Gemeindefeuerwehren, Florian Schwager aus Eggmühl, hatte mit Unterstützung der Jugendbeauftragten der teilnehmenden Wehren die Abnahme organisiert. Zusammen mit Kreisbrandmeister Wilfried Hausler bildete diese Klientel auch das Schiedsgericht. Der KBM zeigte sich nach Auswertung der Fragebögen zufrieden mit den Leistungen der Teilnehmer, alle haben letztlich den Wissenstest 2017 für Nachwuchskräfte auch bestanden.

19 Mal wurde das Abzeichen in Bronze, 21 Mal in Silber, sowie 16 Mal in Gold und fünf Mal in Gold mit Urkunde vergeben. Überreicht wurden diese vom Kreisbrandmeister. Er dankte den Jugendlichen für ihr Engagement zum Feuerwehrdienst. Dank sagte er auch den Jugendwarten für deren Ausbildungsmühen, appellierte aber gleichzeitig auch im nächsten Jahr frühzeitig mit der Ausbildung zum Wissenstest zu beginnen. Die neuen Richtlinien würden in Kürze im Internet abrufbar sein. Gegenüber den Anwärtern brachte er die Hoffnung zum Ausdruck das diese sich weiter für den Feuerwehrdienst einzubringen. „Macht weiter, besucht die Übungen in euren Wehren, euer Dorf und die Allgemeinheit braucht euch in diesem Ehrenamt“, so der KBM.  Zum Ausklang des Prüfungsabends lud er Prüfungsteilnehmer und Ausbilder zu einer Brotzeit ein. Organisiert wurde diese von Mitgliedern der Schierlinger Wehr.

(Foto und Text: Robert Beck)

Schierling (rb) Fünf Feuerwehranwärterinnen und 21 -anwärter aus sechs Ortswehren des Marktes Schierling legten am vergangenen Samstag das bayerische Feuerwehr- Jugendleistungsabzeichen im Schierlinger Feuerwehrzentrum ab. Das Schiedsgericht mit Kreisbrandinspektor Thomas Diez, den Kreisbrandmeistern Georg Koller, Josef Fenn und Wilfried Hausler sowie Kreisfrauenbeauftragter Daniela Stadlbauer bescheinigte am Ende allen Teilnehmern eine einwandfreie Leistung.
Ausgebildet wurden die Nachwuchs-Feuerwehrler in ihren Heimwehren durch die zuständigen Jugendwarte und Kommandanten. Die Organisation und Vorbereitung der Prüfung lag in den Händen des Jugendsprechers aller Ortswehren, Florian Schwager. Beim Einweisungsgespräch erklärte KBI Thomas Diez den Ablauf der Prüfung die in fünf Einzel- und fünf Gruppenaufgaben sowie in einen theoretischen Teil gegliedert ist.

Nach dem Ausfüllen der Fragebögen musste das Anlegen eines Mastwurfes und eines Brustbundes, die Befestigung einer Feuerwehrleine, das Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauches innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes und ein Zielwurf mit der Feuerwehrleine vorgeführt werden. Weiter wurde das Kuppeln zweier Saugschläuche, das Ankuppeln eines Strahlrohres, das Erkennen und Zuordnen von Feuerwehrgerätschaften, ein Zielspritzen mit der Kübelspritze und das Zusammenkuppeln einer 90 Meter langen Schlauchleitung gefordert und dies jeweils in einem vorgegebenen Zeitrahmen.

Mit großem Elan gingen die Prüflinge Florian Blüml, Leon Eichelberger, Niklas Triendl, Jessica Galler, Jonas Kettner und Bastian Pöppel aus Schierling, Andreas Massinger aus Eggmühl, Fabian Müller, Rene Härtinger und Christoph Angerer aus Zaitzkofen, Hanna Huber, Anna Mühlbauer, Julian Mühlbauer, Robert Rittner und Niklas Stadler aus Pinkofen, Markus Heindl, Paskal Küpper und Elias Stadler aus Unterlaichling, sowie Christina Resch, Kathrin Wagner, Christoph Wagner, Dominik Ertl, Julian Filser, Matthias Böschl, Maximilian Hofbauer und Christian Zellner aus Wahlsdorf/Birnbach anschließend daran ihre Aufträge abzuarbeiten.

In einer ersten Manöverkritik bescheinigte das Schiedsgericht schließlich allen Teilnehmern gute Leistungen im praktischen Teil. Im Anschluss fand die Überreichung der Leistungspagen im Stüberl des Feuerwehrzentrums statt. Kreisbrandmeister Wilfried Hausler konnte zu dieser Überreichung neben seinen Kollegen des Schiedsgerichts und Funktionären der Teilnehmerwehren auch Bürgermeisterin Maria Feigl begrüßen. Er freute sich über die große Anzahl von Teilnehmern und appellierte an diese auch weiter der Feuerwehrarbeit verbunden zu bleiben. Mit dieser Prüfung hätten sich die Anwärter einen Grundstock geschaffen worauf man aufbauen könne für spätere Aufgaben und Ausbildungen. Kreisbrandinspektor Thomas Diez zollte allen Teilnehmern Respekt für ihre Leistungen. Praktisch habe alles sehr gut funktioniert, im Theorieteil seien kleine Fehler gemacht worden diese sollten nach seinen Worten nochmals von den Ausbildern mit den Anwärtern durchgesprochen werden. Dank sprach er den Jugendwarten und Kommandanten aus „die, wie die Prüfung zeige, gute Arbeit geleistet haben“. Bürgermeisterin Maria Feigl gratulierte zur bestandenen Prüfung und sprach den Jugendlichen Dank dafür aus in ihrer Freizeit nicht nur an Spaß zu denken sondern sich für die Gemeinschaft einzusetzen und da sei die Feuerwehr genau der richtige Anlaufpunkt. „Ihr steht nun am Anfang eurer Feuerwehrlaufbahn und ich hoffe ihr werdet noch oft hier sitzen und weitere Ausbildungen und Abzeichen feiern. Ich wünsche euch wenig Einsätze aber viel Freude bei der Feuerwehr. Voraussetzung für eine gute Arbeit ist eine gute Kameradschaft und die wünsche ich euch ebenfalls“, so die Bürgermeisterin. Zur Belohnung ihrer Leistungen wurden die Teilnehmer im Anschluss zum Schnitzelessen eingeladen.

Wenn man schon fleißig übt und lernt, dann will man auch zeigen und beweisen, was man kann.

Die Gelegenheit dazu gibt es bei zahlreichen Jugendabzeichen und Wettbewerben, aber auch bei Leistungsabzeichen, die im aktiven Feuerwehrleben weitergeführt werden.

  • Jugendwissenstest (4 Stufen, Teilnahme ab 12 Jahren): Theoretisches Basiswissen wird per Fragebogen geprüft

 

  • Bayrische Jugendleistungsprüfung: Es müssen zehn Übungen - fünf Einzelübungen und fünf Truppübungen (2 Jugendliche) durchgeführt werden. Auch ein Fragebogen ist zu beantworten.
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  • Deutsche Jugendspange (Teilnahme ab 15 Jahren): alle Gruppenaufgaben (9 Jugendliche) sind gemeinsam zu lösen, auch sportliche Leistungen sind hier gefragt
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  • Leistungsabzeichen in Bronze „Gruppe im Löschangriff“ (Teilnahme ab 16 Jahren): Hierbei ist eine zweiteiliger praktischer Teil der Hauptbestandteil. Entnahme aus offenen Gewässern und der Aufbau eines Löschangriffs stehen auf dem Prüfplan. Genauigkeit und Schnelligkeit sind hierbei gefragt. Die erste Stufe (bronze) kann schon in der Jugend abgelegt werden. Insgesamt 6 Stufen mit steigender Schwierigkeit können alle 2 Jahre geprüft werden. Auch hier wird stets die ganze Gruppe bewertet. Feuerwehr bedeutet immer Teamarbeit!

 

Für die allermeisten abgelegten Prüfungen gibt er nicht nur Urkunden, sondern auch ein schickes Abzeichen, welches man an der Uniform bei offiziellen Anlässen mit Stolz tragen darf.

Wenn man dem Jugendalter mit 18 Jahren entwachsen ist, wird man in die aktive Mannschaft übernommen. Damit bietet sich dann die Möglichkeit in weiteren Fachausbildungen als Atemschutzträger, Maschinist, Führungskraft oder Ausbilder sich weiterzubilden und neue Einsatzfelder zu erschließen.

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