Notruf: 112

Florian Schierling 40/1

Bezeichnung: Löschfahrzeug LF (neu HLF)                  

Beschafft: 2002                                                                

Marke: Mercedes Atego                                                        

Aufbau: Schlingmann                                                             

Leistung: 230 PS                                

Personal: 8+ Fahrer (Gruppenbesatzung)                                                               

Zulässige Gesamtmasse: 14 t

Ausstattung: Frontblitzer, Heckwarneinrichtung Stroboskop, Umfeldbeleuchtung, Standheizung

Feuerwehrtechnische Ausstattung: Funkgeräte, 6x Atemschutz, Leuchtkegel, Blinklampen, Winkerkellen, Warndreiecke, Feuerlöscher für Fettbrand, Wassertank (2000l), Schaumtank (60l), Wärmebildkamera, Rettungsrucksack, Spineboard. Weitere Gerätschaften werden weiter unten ausführlich erklärt.

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Kurze Beschreibung: Das Löschfahrzeug LF 16 mit Funkname 40/1 ist das vorderste Einsatzfahrzeug der FF Schierling. Bei so gut wie allen Einsätzen nimmt dieses Fahrzeug am Erstangriff teil. Außerdem ist es speziel für technische Hilfeleistung vor allem bei Verkehrsunfällen ausgerüstet. Es löste im Jahr 2002 ein 30 Jahre altes TLF ab. Mit eigenem Schaumtank, Wassertank und Gerätschaften für die Brandbekämpfung und eigenem hydraulischem Rettungssatz, Stromerzeuger und verschiedenem technischem Material ist es für jeden Einsatz bestens geeignet. Das Fahrzeug ist auf einem Mercedes Atego aufgebaut mit dem feuerwehrtechnischen Aufbau der Fa. Schlingmann.


 

DER MANNSCHAFTSRAUM:

Zwischen Gruppenführer und Maschinist ist der Rettungsrucksack platziert.

Im hinteren Bereich sitzt die Mannschaft. Sollte Atemschutz nötig sein, können sich zwei Kameraden komplett ausrüsten. Ein weiterer Trupp (2 Feuerwehrdienstleistende) können ebenfalls schon ihrer Masken vorbereiten. Außerdem befinden sich hier weitere Gerätschaften, der Defibrillator, ein Rauchabschluss sowie die Wärmebildkamera. Die Wärmebildkamera wird zur Personensuche oder das Auffinden von Glutnestern in Brandobjekten verwendet. Auf dem Bildschirm werden Wärmequelle mit verschiedenen Farben dargestellt.

  • a_Cockpit
  • b_Mannschaftsraum
  • c_Rauchabschluss
  • d_WBK
  • e_WBK
  • f_Rettungsrucksack

 

DER GERÄTERAUM AUF DER FAHRERSEITE:

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Hinter dem vorderen Rolltor (G1) befinden sich Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung:

Powermoon, Besen, Spaten, Schaufeln, Bodenstativ des Wasserwerfers, Airbagsicherungen, Zubehör für den Powermoon, Gullidichtkisten und Mulden zum Auffangen von auslaufenden Betriebsmitteln

 

  • Spreitzer_40_1
  • THL_40_1
  • technik-1-2

 

Im letzten Schubladen sind mehrere Hydraulikzylinder, Material für das Glasmanagement, Decken für Schnittflächen, Werkzeugkasten, Unterbaumaterial und Pedalschere untergebracht.

In einem Auszug ganz unten ist der neue Rettungssatz mit einer Schere und einem Spreizer verlastet. Beide Gerätschaften können gleichzeitig betrieben werden, oder für höhere Fahrgeschwindigkeit kann das Hydraulikventil für ein Gerät geöffnet werden. Die Schnellkupplungen (Singlekupplungen) vereinen beide Ölflussrichtungen in einem und können schnell gekuppelt werden. Somit kann in kürzester Zeit verschieden Gerätschaften wie zum Beispiel Schere abgekuppelt und ein Hydraulikzylinder angkuppelt werden. Dieser kann bei Bedarf am Angiffspunkt verbleiben, wieder abgekuppelt werden und eine weitere Gerätschaft zum Einsatz kommen.
Die rote Plane dient als Bereitstellungsraum. Darauf befindet sich ein Teil der technischen Ausrüstung. Dieser wird zum Beispiel vor dem Unfallfahrzeug aufgebaut und alle Gerätschaften die evtl. gebraucht werden, werden dort abgelegt. So müssen Gerätschaften bei Bedarf nicht erst aus dem Auto entnommen werden, sondern sind immer schnell griffbereit.
 

  

DER GERÄTERAUM AUF DER BEIFAHRERSEITE:

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Hinter dem vorderen Rolltor (G2) befinden sich Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung.
 
Im oberen Schubladen befindet sich ein Stativ für die Flutlichtstrahler, KED-System (Rettungssystem aus Fahrzeugen), eine Motorsäge mit Zubehör und zusätzlicher persönlicher Schutzausrüstung, ein elektrischer Fuchsschwanz und Werkzeug für Elektrofachkräfte.
 
Im Schubladen darunter ist der Hebekissensatz von "Vetter" verlastet. Ein Druckluftflasche mit Arbeitsluft, Spanngurt und die Steuerung für die Druckluft gehören zum Zubehör.
Zwei Flutlichtscheinwerfer, Kabeltrommeln und ein Motorwinkelschleifer befinden sich direkt darunter.
 
Im letzten Auszug ist ein 15 kVA Stromerzeuger verlastet. Rechts davon seht ihr die Steuerung für den pneumatischen Lichtmast der zwischen Fahrzeugkabine und Aufbau eingebaut ist.
 
Im mittleren Rolltor werden zusätzliche Schlauchhaspeln für das Hydraulikaggregat vorgehalten, ein elektrische Lüfter, Unterbaumaterial, Schwelleraufsätze, Ölbindemittel, Stab-Fast Abstützsystem.
 

Im letzten Rolltor ist die Schnellangriffshaspel verbaut, B-Rollschläuche, ein Co2-Feuerlöscher, unterschiedliche Strahlrohre und ein Standrohr und unten im Staukasten der Z-Zuschmischer und Schaummittel.

 
  • Hebekissensatz
  • Schub_THL_beifahrer
  • Stromerzeuger_beif_40_1
  • Z_IMG_1527
  • vorlschub_beifah
 

 

Am Heck des Fahrzeuges wird eine B-Schlauchhaspel und eine Verkehrsabsicherungshaspel mitgeführt. Außerdem befindet sich hier der Pumpenstand für den Maschinisten.

Auf dem Fahrzeugdach ist eine dreiteilige Schiebeleiter und eine vierteilige Steckleiter verlastet. In den Kästen darunter befinden sich noch unterschiedliche Gerätschaften und der Wasserwerfer. Der Wasserwerfer kann direkt auf das Dach des Aufbaus montiert und auch die Pumpe gesteuert werden.

  • Fahrzeugd_sicht_hinten
  • Fahrzeugdach_in_Fahrtrichtung
  • IMG_1131
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