Brand land­wir­schaft­li­ches Anwe­sen in Egg­mühl

Datum: 9. April 2016 um 22:40 Uhr
Dau­er: 3 Stun­den 20 Minu­ten
Ein­satz­art: Funk­mel­de­emp­fän­ger und Sire­ne
Ein­satz­ort: Egg­mühl, Regens­bur­ger Stra­ße
Mann­schafts­stär­ke: 35
Fahr­zeu­ge: Schier­ling 10/1, Schier­ling 11/1, Schier­ling 40/1, Schier­ling 40/2, Schier­ling 56/1, Ein­satz­lei­ter Ret­tungs­dienst (ELRD), Feu­er­wehr Egg­mühl, Feu­er­wehr Hagel­stadt, Feu­er­wehr Inkofen, Feu­er­wehr Lang­quaid, Feu­er­wehr Mal­lers­dorf, Feu­er­wehr Pfakofen, Feu­er­wehr Rog­ging, Feu­er­wehr Unter­laich­ling, Feu­er­wehr Zaitz­kofen, Hel­fer vor Ort (HvO) Oberdeg­gen­bach, KBI Land 4 (Kreis­brand­in­spek­tor Süd), Kreis­brand­meis­ter Land 4/4 (Schier­ling), RTW


Ein­satz­be­richt:

Gegen 22.45 Uhr wur­den die Kame­ra­den der Feu­er­wehr Schier­ling zu einem Brand eines Land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sens nach Egg­mühl alar­miert. Bereits auf der Anfahrt war ein Feu­er­schein und star­ker Fun­ken­flug erkenn­bar. 

Ein Teil der Hal­le, die ca. 30 x 10 Meter groß war, stand beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te bereits in Voll­brand. Es begann ein mas­si­ver Lösch­an­griff über zwei Derhlei­tern, meh­re­ren C‑Rohren und B‑Rohren. Die Gefahr eines Über­grei­fens auf benach­bar­te Gebäu­de konn­te somit ver­hin­dert wer­den. In der Hal­le waren Ersatz­tei­le, Schmier­stof­fe und Pal­let­ten eines dor­ti­gen Land­ma­schi­nen­her­stel­lers ein­ge­la­gert.

Zur Unter­stü­zung war in der ers­ten Alar­mie­rungs­wel­le auch die Feu­er­wehr Mal­lers­dorf mit ihrer Dreh­lei­ter dabei. Für eine zwei­te Dreh­lei­ter wur­de die Feu­er­wehr Lang­quaid aus dem Land­kreis Kel­heim nach­alar­miert. Wei­ter wur­de für eine ordent­li­che Abwick­lung des Ein­sat­zes die UGö­EL (Unter­stüt­zungs­grup­pe ört­li­che Ein­satz­lei­tung) des Lang­krei­ses Regens­burg alar­miert.
Die Was­ser­ver­sor­gung gestal­te­te sich als sehr schwie­rig, da der Was­ser­druck bei zwei Hydran­ten bereits nach kur­zer Zeit zusam­men­brach. Eine lan­ge Schlauch­lei­tung wur­de zu einem klei­nen See in der Nähe des Alten­heims Egg­mühl gelegt um von hier aus den mas­si­ven Lösch­an­griff sicher­zu­stel­len. Hier war auch der Ver­sor­ger der Feu­er­wehr Schier­ling gefor­dert. Aus dem “Schlauch­wa­gen” konn­ten wäh­rend der Fahrt schnell die lan­gen Schlauch­lei­tun­gen ver­legt wer­den.

Zur Absi­che­rung der Ein­satz­kräf­te war ein Ret­tungs­wa­gen, der HvO aus Oberdeg­gen­bach sowie der Ein­satz­lei­ter Ret­tungs­dienst vor Ort.

Die Ver­sor­gung der Ein­satz­kräf­te vor Ort mit Geträn­ken wur­de von der Feu­er­wehr Schier­ling orga­ni­siert.

Nach­dem “Feu­er aus” gemel­det wur­de und nur noch Nach­lösch­ar­bei­ten zu täti­gen waren, wur­den die ers­ten Feu­er­weh­ren aus dem Ein­satz her­aus­ge­löst.

Die Feu­er­wehr Egg­mühl blieb noch bis zum Vor­mit­tag als Brand­wa­che am Ein­satz­ort.

Ver­letzt wur­de nie­mand. Die Brand­ur­sa­che ist bis­lang unklar. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Regens­burg begann noch in der Nacht mit den Ermitt­lun­gen. Auch der Bür­ger­meis­ter der Markt­ge­mein­de Schier­ling, Chris­ti­an Kiendl, mach­te sich noch in der Nacht ein Bild der Lage.

Der kom­plet­te Ein­satz wur­de bereits im Digi­tal­funk abge­wi­ckelt. Ein­zig der Kon­takt zur Inte­grier­ten Leit­stel­le muss­te noch Ana­log erfol­gen.