aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge, CO2 Lösch­an­la­ge aus­ge­löst

Datum: 10. Mai 2018 um 5:52 Uhr
Dau­er: 4 Stun­den 38 Minu­ten
Ein­satz­art: Funk­mel­de­emp­fän­ger Voll­alarm
Ein­satz­ort: Schier­ling, Lud­wig-Erhard-Stra­ße
Mann­schafts­stär­ke: 25
Fahr­zeu­ge: Schier­ling 10/1, Schier­ling 11/1, Schier­ling 14/1, Schier­ling 40/1, Schier­ling 40/2, Schier­ling 56/1, Feu­er­wehr Egg­mühl, Kreis­brand­meis­ter Land 4/4 (Schier­ling), RTW


Ein­satz­be­richt:

Am Don­ners­tag­mor­gen um 05:52 lös­te in einem Indus­trie­be­trieb in Schier­ling die Brand­mel­de­an­la­ge bei War­tungs- und Rei­ni­gungs­ar­bei­ten aus.

Im Bereich der Lackier­an­la­ge wur­de aus unge­klär­ten Grün­den ein “Feu­er” erkannt. Dar­auf­hin wur­de auto­ma­tisch die Lackier­stra­ße mit CO2 geflu­tet.

Der betref­fen­de Bereich wur­de von einem Atem­schutz­trupp kon­trol­liert und kein Feu­er fest­ge­stellt bzw. konn­te kein bereits durch die CO2 Anla­ge gelösch­ter Brand fest­ge­stellt wer­den.

Nun ging es an die Belüf­tung der Pro­duk­ti­ons­hal­len und der Lackier­an­la­ge. Nach und nach wur­de ein Hal­len­trackt nach dem ande­ren mit Hoch­druck­lüf­tern belüf­tet und mit einem Ver­ant­wort­li­chen der Werks­feu­er­wehr eines ande­ren Wer­kes die­ser Fir­ma frei­gemes­sen. In der Lackier­an­la­ge wur­de mit einem Be- und Ent­lüf­tungs­ge­rät das CO2 abge­saugt. Außer­dem konn­te mit Unter­stüt­zung eines Tech­ni­kers der Fir­ma die Umluft der Lackier­stra­ße wie­der gestar­tet wer­den.

Zur Absi­che­rung der Ein­satz­kräf­te und der ins­ge­samt sechs Atem­schutz­trupps der Feu­er­wehr Schier­ling und Egg­mühl stand ein Ret­tungs­wa­gen in Bereit­schaft.

Gegen 10:30 Uhr konn­te auch der letz­te Bereich in der Lackier­an­la­ge frei­gemes­sen und dem Betrei­ber über­ge­ben wer­den.

Das in der Lackier­an­la­ge frei­ge­setz­te CO2 hat eine ersti­cken­de Wir­kung, für ein even­tu­el­les Feu­er als auch für Men­schen die sich in der Umge­bung befin­den. Aus die­sem Grund musst bei die­sem Ein­satz mit äußers­ter Vor­sicht vor­ge­gan­gen wer­den. Die Feu­er­wehr Schier­ling hält für sol­che Fäl­le bereits seit eini­gen Jah­ren spe­zi­el­le Mess­ge­rä­te vor um schäd­li­che Kon­zen­tra­tio­nen der gän­gigs­ten Gase wie CO2 mes­sen zu kön­nen. Eine Arbeit ohne Atem­schutz in den geflu­te­ten Berei­chen wür­de unwei­ger­lich töd­lich aus­ge­hen. Umso wich­ti­ger ist es, dass alle Mit­ar­bei­ter, Ange­stell­ten usw. bei einem Räu­mungs­alarm die Gebäu­de auf dem DIREKTEN  Weg nach drau­ßen ver­las­sen.