VU THL 2 Pkw gegen LKW – Per­son klemmt

Datum: 22. Juni 2020 um 10:42 Uhr
Dau­er: 3 Stun­den 53 Minu­ten
Ein­satz­art: Funk­mel­de­emp­fän­ger Voll­alarm
Ein­satz­ort: Frueh­auf­stras­se Kreu­zung Am Gewer­be­ring
Mann­schafts­stär­ke: 23
Fahr­zeu­ge: Schier­ling 11/1, Schier­ling 40/1, Schier­ling 40/2, Schier­ling 56/1, Ver­kehrs­si­che­rungs­an­hän­ger, Feu­er­wehr Egg­mühl, Feu­er­wehr Lang­quaid, Hel­fer vor Ort (HvO) Oberdeg­gen­bach, Kreis­brand­meis­ter Land 4/4 (Schier­ling), Not­arzt (NEF), Ret­tungs­hub­schrau­ber (RTH), RTW, Strei­fe PI Neu­traub­ling


Ein­satz­be­richt:

Am 22.06.2020 wur­den wir mit dem Stich­wort ‘VU PKW gegen LKW’ in die Frueh­auf­stras­se unweit des Gerät­hau­ses alar­miert.

Eine PKW-Len­ke­rin war mit ihrem Fahr­zeug orts­aus­wärts Rich­tung Buch­hau­sen unter­wegs als ein Rich­tung Gewer­be­ring que­ren­der LKW sie offen­sicht­lich über­sah.

Es kam zu seit­li­chen Auf­prall auf den PKW, wel­cher sich dann über­schlug und nach eini­gen Metren wied­re auf den Rädern zum Ste­hen kam. Die Fah­re­rin wur­de im PKW ein­ge­klemmt und von der Feu­er­wehr Schier­ling mit­tels hydrau­li­schem Ret­tungs­ge­rät pati­en­ten­scho­nend aus dem Fahr­zeug befreit. Sie wur­de schwer ver­letzt mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus ver­bracht.

Wir sicher­ten die Unfall­stel­le bis zum Ende der Unfall­auf­nah­me durch einen Gut­ach­ter ab.

Die FF Egg­mühl unter­stütz­te uns bei der nöti­gen umfang­rei­chen Ver­kehrs­len­kung an der Ört­lich­keit. Die eben­falls alar­mier­te FF Lang­quaid brauch­te nicht mehr ein­zu­set­zen und konn­te die Ein­satz­fahrt abbre­chen.  

 

Pres­se­mel­dung der Poli­zei:

 

Schier­ling: Ver­kehrs­un­fall – eine Per­son schwer ver­letzt

Ein 48-jäh­ri­ger Mann fuhr auf dem Zubrin­ger der R45 mit sei­nem Lkw und woll­te die Früh­auf­stra­ße über­que­ren. Dabei über­sah er eine vor­fahrts­be­rech­tig­te 83-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin und es kam zum Zusam­men­stoß. Die Dame muss­te von der Feu­er­wehr Schier­ling aus dem Fahr­zeug gebor­gen wer­den und wur­de mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Regens­bur­ger Kli­ni­kum ver­bracht. Da auf­grund des Scha­dens­bil­des die Ver­let­zun­gen der Frau nicht kal­ku­lier­bar waren, wur­de durch die Staats­an­walt­schaft Regens­burg die Hin­zu­zie­hung eines Gut­ach­ters ange­ord­net. Glück­li­cher­wei­se wur­de noch wäh­rend der Unfall­auf­nah­me bekannt, dass die Ver­let­zun­gen der Frau nur leich­te­rer Art waren. Der am Unfall betei­lig­te Pkw muss­te mit Total­scha­den durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Gesamtsach­scha­den von ca. 14.000. - €. Der Fah­rer des Lkw erlitt durch den Unfall kei­ne Ver­let­zun­gen.