B3 – Brand im Gebäude/Zimmer mit Per­so­nen in Gefahr

Datum: 13.04.2026 um 21:58 Uhr
Alar­mie­rungs­art: Funk­mel­de­emp­fän­ger und Sire­ne
Dau­er: 1 Stun­de 36 Minu­ten
Ein­satz­art: B3 – Brand­ein­satz > Gebäu­de­brand
Ein­satz­ort: Schier­ling, Kel­ler­stra­ße
Fahr­zeu­ge: Schier­ling 10/1, Schier­ling 11/1, Schier­ling 14/1, Schier­ling 30/1, Schier­ling 36/1, Schier­ling 40/1, Schier­ling 40/2, Schier­ling 56/1, AB Tank-Was­ser-Schaum (TWS)
Wei­te­re Kräf­te: Ein­satz­lei­ter Ret­tungs­dienst (ELRD), Feu­er­wehr Egg­mühl, Feu­er­wehr Unter­laich­ling, Füh­rungs­kräf­te Land­kreis Regens­burg, HvO Oberdeg­gen­bach, Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug, Poli­zei, Ret­tungs­dienst, Meh­re­re RTW


Ein­satz­be­richt:

Von der ILS Regens­burg wur­den wir am Mon­tag kurz vor 22 Uhr zusam­men mit den Feu­er­weh­ren aus Unter­laich­ling und Egg­mühl, den Land­kreis­füh­rungs­kräf­ten, dem Ret­tungs­dienst und der Poli­zei in die Kel­ler­stra­ße alar­miert.

Dort soll­te es laut Mit­tei­ler zu einer Rauch­ent­wick­lung im Gebäu­de gekom­men sein, wobei sich noch eine Per­son im ers­ten Ober­ge­schoss befand, die die Woh­nung nicht mehr selbst­stän­dig ver­las­sen konn­te.

Beim Ein­tref­fen des Ein­satz­lei­ters war das Unter­ge­schoss des Gebäu­des stark ver­raucht, das Ober­ge­schoss leicht ver­raucht.
Direkt bei Ein­tref­fen der nach­fol­gen­den Kräf­te wur­de ein gro­ßer Lösch­auf­bau auf­ge­baut.
Ein ers­ter Angriffs­trupp unter Atem­schutz ging umge­hend zur Men­schen­ret­tung in das Gebäu­de vor. Zeit­gleich wur­de eine am Fens­ter ste­hen­de Per­son mit­tels Steck­lei­ter geret­tet. Der vor­ge­hen­de Atem­schutz­trupp durch­such­te par­al­lel die ver­rauch­ten Räum­lich­kei­ten im Haus. Hin­ter einer ver­schlos­se­nen Tür, die wir mit­tels Hal­ligan-Tool auf­bre­chen muss­ten, wur­de eine wei­te­re Per­son auf­ge­fun­den und ins Freie ver­bracht. Als fest­stand das sich kei­ne Per­so­nen mehr im Gebäu­de befan­den, unter­stüt­ze der ers­te Trupp den zwei­ten Atem­schutz­trupp, der sich eben­falls im Innen­an­griff befand, bei einer mög­li­chen Brand­be­kämp­fung.

Als Brand­ur­sa­che konn­te ein über­hitz­ter Ölofen fest­ge­stellt wer­den. Die­ser wur­de zunächst mit­tels CO₂-Löscher abge­löscht und anschlie­ßend mit Schaum voll­stän­dig gelöscht.

Bei­de Trupps kon­trol­lier­ten im Anschluss die Zim­mer­de­cken, ins­be­son­de­re im Brand­raum auf mög­li­che Glut­nes­ter. Im wei­te­ren Ver­lauf wur­den umfang­rei­che Belüf­tungs­maß­nah­men durch­ge­führt, um das Gebäu­de vom Rauch zu befrei­en. Auf­grund der star­ken Hit­ze­ein­wir­kung kam es zu Undich­tig­kei­ten an Was­ser­lei­tun­gen im Gebäu­de. Daher wur­de die Was­ser­zu­fuhr über den Haupt­ab­sperr­hahn abge­stellt.

Alle betrof­fe­nen Per­so­nen wur­den dem Ret­tungs­dienst zur wei­te­ren Sich­tung und Ver­sor­gung über­ge­ben.

Nach Abschluss aller Maß­nah­men konn­te der Ein­satz nach ca. 90 Minu­ten been­det und die Ein­satz­stel­le an die Poli­zei über­ge­ben wer­den.