THL 4 – VU PKW gegen LKW, Per­son ein­ge­klemmt

Datum: 08.01.2026 um 13:53 Uhr
Alar­mie­rungs­art: Funk­mel­de­emp­fän­ger und Sire­ne
Dau­er: 2 Stun­den 3 Minu­ten
Ein­satz­art: THL4 – Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung > Ver­kehrs­un­fall (LKW / Bus)
Ein­satz­ort: St2615, Egg­mühl > Hagel­stadt
Fahr­zeu­ge: Schier­ling 10/1, Schier­ling 11/1, Schier­ling 14/1, Schier­ling 40/1, Schier­ling 40/2, Schier­ling 56/1, Ver­kehrs­si­che­rungs­an­hän­ger
Wei­te­re Kräf­te: Chris­toph Regens­burg, Ein­satz­lei­ter Ret­tungs­dienst (ELRD), Feu­er­wehr Egg­mühl, Feu­er­wehr Pfakofen, Füh­rungs­kräf­te Land­kreis Regens­burg, HvO Oberdeg­gen­bach, Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug, Poli­zei, Meh­re­re Strei­fen, Ret­tungs­dienst, Meh­re­re RTW


Ein­satz­be­richt:

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag wur­den wir gemein­sam mit vie­len wei­te­ren Ret­tungs­kräf­ten aus dem süd­li­chen Land­kreis auf die St 2615 zwi­schen Egg­mühl und Hagel­stadt alar­miert. Laut Erst­mel­dung soll es dort zu einem Fron­tal­crash zwi­schen einem PKW (Klein­trans­por­ter) und einem LKW gekom­men sein, wobei eine Per­son ein­ge­klemmt wur­de.

Bei Ein­tref­fen unse­res Ein­satz­lei­ters stell­te die­ser fest, dass sich noch eine Per­son, die nur noch sehr ein­ge­schränkt ansprech­bar war, im Fahr­zeug befand. Ent­ge­gen der Erst­mel­dung war die­se jedoch nicht ein­ge­klemmt. Da der PKW in einem nahe­ge­le­ge­nen Gra­ben zum Ste­hen kam, muss­te die­ser durch uns gegen Weg­rut­schen gesi­chert wer­den. Par­al­lel dazu ver­sorg­te die bereits gelan­de­te Besat­zung des Chris­toph Regens­burg den schwer­ver­letz­ten Pati­en­ten.

Wir stell­ten den Brand­schutz sicher und sperr­ten gemein­sam mit der Feu­er­wehr Pfakofen die Stra­ße voll­stän­dig für den Ver­kehr. Nach­dem alle Erst­maß­nah­men getrof­fen wor­den waren, befrei­ten wir in Abspra­che und Zusam­men­ar­beit mit dem Ret­tungs­dienst die betrof­fe­ne Per­son scho­nend mit­tels Schau­fel­tra­ge aus dem Fahr­zeug. Dabei kam kein hydrau­li­sches Gerät zum Ein­satz. Der Pati­ent wur­de anschlie­ßend mit dem Hub­schrau­ber in ein Regens­bur­ger Kli­ni­kum geflo­gen.

Zusätz­lich befand sich ein Hund im Fuß­raum des PKW. Das Tier wur­de vor­sich­tig aus dem Fahr­zeug befreit und im Anschluss von uns in die nächst­ge­le­ge­ne Tier­kli­nik gebracht.

Dar­auf­hin ban­den wir aus­ge­lau­fe­ne Betriebs­mit­tel und rei­nig­ten die Fahr­bahn grob von Trüm­mer­tei­len. Da auch grö­ße­re Men­gen an Treib­stoff in den Gra­ben gelangt waren, wur­de eine Spe­zi­al­fir­ma zur Besei­ti­gung ange­for­dert. Im Anschluss konn­ten wir die Ein­satz­stel­le an die Poli­zei sowie die ört­lich zustän­di­gen Feu­er­weh­ren aus Egg­mühl und Pfakofen über­ge­ben. Die Stra­ße war ins­ge­samt vier Stun­den lang voll­stän­dig gesperrt. Wir konn­ten nach etwa zwei Stun­den wie­der ins Gerä­te­haus ein­rü­cken und die Ein­satz­be­reit­schaft her­stel­len.

Pres­se­mit­tei­lun­gen:

https://www.tvaktuell.com/schierling-nach-unfall-autofahrer-und-hund-schwer-verletzt-699574

https://www.mittelbayerische.de/lokales/landkreis-regensburg/strasse-zwischen-untersanding-und-unterdeggenbach-nach-unfall-voll-gesperrt-20279101